Der baskische Kuchen ist eine Spezialität des Baskenlandes und ein typisches süßes Gebäck, das
in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wird. Es handelt sich um ein Feingebäck, das sehr mit dem baskischen Haus verbunden ist, daher auch sein Spitzname „das Gebäck des Hauses“.
Seine Ursprünge
Der baskische Kuchen ist ein süßes Rezept, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Baskenland eingeführt wurde. Er wurde traditionell von der Hausfrau mit Brot und Taloak zubereitet. Zu dieser Zeit wurde er nur von einem kleinen Teil der baskischen Bevölkerung (Basse-Navarre und Labourd) verzehrt. Und das auch nur zu besonderen Anlässen wie an Feiertagen oder am Sonntag. Jedes Jahr wird ein Fest zu Ehren dieser süßen Speise veranstaltet und ein Museum ist ihr gewidmet! Im 20. Jahrhundert begannen Handwerksbäcker, diesen Kuchen in ihren Geschäften und auf den Märkten zu verkaufen. Er wurde sehr beliebt, bis er in den 1980er Jahren von der Industrie übernommen wurde.
Unterschiedliche Geschmäcker
Ursprünglich konnte der baskische Kuchen mit verschiedenen Füllungen versehen werden, je nachdem, welche Früchte
der Hausfrau zur Verfügung standen, die ihn zubereitete. Jede Hausfrau hatte ein anderes Rezept, das sie nur mündlich an eine Tochter, eine Schwester… weitergab. Dieses baskische Gebäck besteht aus einer traditionellen Basis (Butter, Mehl), zu der Zucker, Eier und eine Füllung, die oftmals aromatisiert ist, hinzugefügt werden. Die üblichen Geschmacksrichtungen sind: Zitrone, Vanille, Rum und Mandel. Der baskische Kuchen enthält also eine Füllung. Traditionell ist die Füllung eine aromatisierte Konditorcreme oder eine Füllung mit schwarzen Kirschen.
Baskischer Kuchen
Der baskische Kuchen ist ein echtes Wahrzeichen der baskischen Gastronomie und ein Klassiker.
Heutzutage ist er in allen Supermärkten erhältlich, aber er verliert nie seine
Ursprünge. Er ist rund und goldfarben und heißt auf Baskisch „etxeko bixkotxa“. Er ist
knusprig und weich.